EMOTIONEN IM KÖRPER LESEN
Fortbildungstag für Yogalehrerinnen
Ein Fortbildungstag für Yogalehrerinnen, die lernen möchten, emotionale Prozesse über den Körper wahrzunehmen, zu unterscheiden und achtsam zu begleiten — ohne zu therapieren, ohne zu überfordern und ohne sich selbst zu verlieren.
Nächster Termin
Samstag, 18. April 2026 von 10.00 – 18.00 Uhr (mit Pause)
Warum diese Fortbildung
Im Yogaunterricht tauchen immer wieder emotionale Reaktionen auf: Stille, Tränen, Unruhe, Rückzug, Zittern, tiefe Entspannung oder unerklärliche Widerstände.
Viele Yogalehrerinnen spüren, dass „etwas passiert“, fühlen sich aber unsicher, wie sie damit professionell umgehen können.
Diese Fortbildung gibt dir keine Rezepte — sondern ein inneres Navigationssystem.
Du lernst, emotionale Prozesse als körperbasierte Vorgänge zu verstehen, sie im Nervensystem zu verorten und Sicherheit, Halt und Integration im Raum zu ermöglichen.
Was du an diesem Tag lernst
- Emotionen als somatische Prozesse wahrzunehmen
- typische Körperempfindungen zu erkennen: Enge, Weite, Hitze, Zittern, Leere, Pulsieren
- zwischen Aktivierung, Überwältigung und Rückzug zu unterscheiden
- Sicherheit im Körper erfahrbar zu machen — für dich und deine Teilnehmerinnen
- Micro-Movement, Grounding und bewusste Langsamkeit gezielt einzusetzen
- deine eigene Präsenz als regulierenden Faktor im Raum zu nutzen
- deine Rolle klar abzugrenzen: begleiten, nicht therapieren
LEITUNG DER FORTBILDUNG - Izabela Schmidt
Leitung: Izabela Schmidt — Yogalehrerin (BDY, 800 Std.), Meditationslehrerin (KIBI), Soziologin mit Ausbildung in Essentieller Psychotherapie sowie Weiterbildungen in systemischen Methoden und somatischer Körperarbeit.
Verbindet körperbasierte Praxis mit einer klaren, traumasensiblen und professionellen Haltung.
INVESTITION - 225 EUR
Diese Fortbildung richtet sich an Yogalehrerinnen:
die tiefer verstehen möchten, was im Körper ihrer Teilnehmerinnen geschieht
die sicherer im Umgang mit emotionalen Reaktionen werden wollen
die ihren Unterricht ruhiger, klarer und tragfähiger gestalten möchten
die Wert auf Achtsamkeit, Würde und professionelle Haltung legen
Voraussetzung: abgeschlossene Yogalehrerausbildung (mind. 200h)
Diese Fortbildung verbindet:
somatische Wahrnehmungsarbeit
neurobiologische Grundlagen emotionaler Prozesse
traumasensible Haltung
klare Abgrenzung zwischen Yoga und Therapie
und einen ruhigen, würdevollen Umgang mit inneren Prozessen
Sie ist erfahrungsbasiert, langsam, tief — und zugleich klar strukturiert und professionell.
Ankommen & sicherer Rahmen
Theorie: Emotion als Körperprozess
Praxis: Somatische Muster erforschen
Pause
Sicherheit im Körper erfahren
Praxis: Grounding, Micro-Movement & Langsamkeit
Integration & Transfer in den Unterricht
ein feineres Gespür für emotionale und körperliche Prozesse
mehr innere Ruhe und Klarheit im Unterrichten
konkrete Werkzeuge für Regulation und Sicherheit
mehr Vertrauen in deine eigene Wahrnehmung
und die Fähigkeit, Räume zu halten, die nicht überfordern, sondern tragen
Diese Fortbildung ist eine Einladung, Yoga nicht nur als Bewegung, sondern als bewussten Raum für Regulation, Präsenz und Integration zu verstehen — und diesen Raum mit Klarheit, Respekt und innerer Sicherheit zu halten.