EMOTIONEN IM KÖRPER LESEN
Fortbildung für Yogalehrer*innen
Die Fortbildung verbindet körperbasierte Achtsamkeitspraxis mit einer traumasensiblen Haltung. Im
Yogaunterricht tauchen emotionale Reaktionen wie Stille, Tränen, Unruhe oder Widerstände auf.
Dieses Seminar vermittelt ein inneres Navigationssystem, um emotionale Prozesse als somatische
Vorgänge zu verstehen und zu begleiten.
Auf der Basis von Achtsamkeit und ethischer Klarheit lernen die Teilnehmenden, emotionale
Prozesse im Körper (wie Enge, Weite, Hitze, Zittern) zu erkennen, sie im Nervensystem zu verorten
und Sicherheit, Halt und Integration im Raum zu ermöglichen. Der Schwerpunkt liegt darauf, den
eigenen Raum so zu halten, dass Mitgefühl und Würde im Mittelpunkt stehen – ohne zu therapieren
und ohne sich selbst im Prozess zu verlieren.
Nächster Termin
Freitag, 5. Februar bis Sonntag, 7. Februar 2027
20 Unterrichtseinheiten (UE) à 45 Minuten
Ziel und Zielgruppe
Ziel:
- Klarheit und Präsenz: Die Teilnehmenden lernen, ihre eigene Präsenz als regulierenden Faktor im
Raum zu nutzen. - Sicherheit und Integration: Die Lehrenden werden befähigt, einen achtsamen, wertfreien Raum zu halten.
- Ethische Abgrenzung: Die eigene Rolle wird klar definiert (Begleiten statt Therapieren), gestützt auf Achtsamkeit und ethische Verantwortung.
Zielgruppe:
Yogalehrerinnen mit einer abgeschlossenen Yogalehrerausbildung (mind. 200 Stunden), die:
- tiefer verstehen möchten, was im Körper der Teilnehmenden geschieht
- sicherer im Umgang mit emotionalen Reaktionen werden wollen
- ihren Unterricht ruhiger, klarer und tragfähiger gestalten möchten
- Wert auf Achtsamkeit, Würde und eine professionelle Haltung legen.
Was du an diesem Tag lernst
- Emotionen als somatische Prozesse wahrzunehmen
- typische Körperempfindungen zu erkennen: Enge, Weite, Hitze, Zittern, Leere, Pulsieren
- zwischen Aktivierung, Überwältigung und Rückzug zu unterscheiden
- Sicherheit im Körper erfahrbar zu machen — für dich und deine Teilnehmerinnen
- Micro-Movement, Grounding und bewusste Langsamkeit gezielt einzusetzen
- deine eigene Präsenz als regulierenden Faktor im Raum zu nutzen
- deine Rolle klar abzugrenzen: begleiten, nicht therapieren
LEITUNG DER FORTBILDUNG - Izabela Schmidt
Leitung: Izabela Schmidt — Yogalehrerin (BDY, 800 Std.), Meditationslehrerin (KIBI), Soziologin mit Ausbildung in Essentieller Psychotherapie sowie Weiterbildungen in systemischen Methoden und somatischer Körperarbeit.
Verbindet körperbasierte Praxis mit einer klaren, traumasensiblen und professionellen Haltung.
INVESTITION - 520 EUR
Diese Fortbildung richtet sich an Yogalehrerinnen:
die tiefer verstehen möchten, was im Körper ihrer Teilnehmerinnen geschieht
die sicherer im Umgang mit emotionalen Reaktionen werden wollen
die ihren Unterricht ruhiger, klarer und tragfähiger gestalten möchten
die Wert auf Achtsamkeit, Würde und professionelle Haltung legen
Voraussetzung: abgeschlossene Yogalehrerausbildung (mind. 200h)
Diese Fortbildung verbindet:
somatische Wahrnehmungsarbeit
neurobiologische Grundlagen emotionaler Prozesse
traumasensible Haltung
klare Abgrenzung zwischen Yoga und Therapie
und einen ruhigen, würdevollen Umgang mit inneren Prozessen
Sie ist erfahrungsbasiert, langsam, tief — und zugleich klar strukturiert und professionell.
Freitag
15:00 – 16:30 Uhr (2 UE): Begrüßung, Einführung in die somatische Achtsamkeit und ethische
Grundsätze.
16:45 – 18:15 Uhr (2 UE): Verortung von Emotionen im Nervensystem (Aktivierung vs. Rückzug).
Samstag
09:00 – 10:30 Uhr (2 UE): Eigene Praxis: Emotionen im Körper lokalisieren und spüren.
10:45 – 12:15 Uhr (2 UE): Didaktik: Einsatz von Micro-Movement und Grounding im Unterricht.
Mittagspause
14:00 – 15:30 Uhr (2 UE): Vertiefung: Bewusste Langsamkeit als methodisches Werkzeug.
15:45 – 17:15 Uhr (2 UE): Fallbeispiele & Kleingruppenarbeit.
17:30 – 19:00 Uhr (2 UE): Reflexion und kollegialer Austausch.
Sonntag
09:00 – 10:30 Uhr (2 UE): Integration: Die eigene Präsenz als regulierender Faktor.
10:45 – 12:15 Uhr (2 UE): Abgrenzung der Rolle: Begleiten, nicht therapieren.
12:45 – 14:15 Uhr (2 UE): Abschlusspräsentation, Fragen und Zertifikatsübergabe.
ein feineres Gespür für emotionale und körperliche Prozesse
mehr innere Ruhe und Klarheit im Unterrichten
konkrete Werkzeuge für Regulation und Sicherheit
mehr Vertrauen in deine eigene Wahrnehmung
und die Fähigkeit, Räume zu halten, die nicht überfordern, sondern tragen
Diese Fortbildung ist eine Einladung, Yoga nicht nur als Bewegung, sondern als bewussten Raum für Regulation, Präsenz und Integration zu verstehen — und diesen Raum mit Klarheit, Respekt und innerer Sicherheit zu halten.